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Wasserkernmatratze

Mit Wassermatratzen kann man sich dank der angenehmen Temperatur über ein angenehmes Schlafklima freuen - insbesondere der Vorteil, dass in Wassermatratzen keine Hausstaubmilben eindringen können, freut nicht nur Allergiker. Eine Umrüstung eines "normalen" Betts zu einem Wasserbett ist dank nachrüstbarer Wassermatratzen schon länger möglich. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Typen von Wasserbetten:

Das Softside-Wasserbett und das Hardside-Wasserbett. Das Softside-Wasserbett wird von einem ca. 8cm breiten Schaumstoffmantel umgeben, der für die stabile Form des Bettes sorgt. Das Softside-Wasserbett hat sich als das Standardwasserbett durchgesetzt.

Die Vorteile liegen in der einfachen Benutzung des Bettes. Also das bequeme Ein- und Aussteigen. Das einfach Beziehen des Bettes und die meist mögliche Integration des Softside-Wasserbettes in einen schon bestehenden Bettrahmen. Die Nachteile sind die um den Schaumstoffmantel geminderte Wasser-Liegefläche des Softside-Bettes, sowie die meist höheren Kosten. Hardside-Wasserbetten bestehen aus einem Bettrahmen (Hardside) mit einer innen-liegenden Wassermatratze.

Beim Hardsider wird in einen stabilen Rahmen direkt die Wasserbett-Technik eingelegt, bestehend aus Bezugunterteil, Heizung, Sicherheitswanne, Wasserkerne, Bezugoberteil. Hardside-Wasserbetten sind in der Regel etwas günstiger als Softsides.

Das Platzangebot auf der Matratze ist höher, da das Wasser direkt bis an den Bettrand reicht, Insider bestätigen dem Hardside-Wasserbett eine höhere Liegequalität als dem Softside-Wasserbett. Das Herausfinden der richtigen Wassermenge ist das häufigste und gleichzeitig schwierigste Problem für den Wasserbettenschläfer. Um den optimalen Härtegrad des Wasserbettes zu erzielen, empfiehlt sich das schrittweise Vorgehen und immer etwas zusätzliches Wasser einfüllen – bis die idealie Füllmenge erreicht ist. Als Faustformel kann dienen, dass pro drei Kilogramm Körpergewicht 1 Liter Wasser hinzugegeben wird. Entsprechen befinden sich in Wasserbetten viele Wasser, welches mindestens halbjährlich gewechselt werden soll. Zusätzlich benötigt man ein Mittel, damit das Wasser nicht zu riechen beginnt. Das alles kostet Zeit, Geld und Mühe. Außerdem verbraucht die Heizung Energie. Die laufenden Kosten sind also nicht zu unterschätzen. Generell besteht durch eine besonders starke Vinylhülle keine Gefahr, dass eine Wasserkernmatratze undicht wird.