Lust auf was Besonderes? Matratzentypen für Experten
geschrieben am 11.10.2011 von
Tobias
Mit Matratzen ist es wie mit Autos. Jeder findet Cabrios toll, aber die Mehrheit entscheide sich beim Autokauf dann doch für einen Golf. Das ist im beim Matratzenkauf nicht anders. Die meisten Käufer entscheiden sich für die Topseller unter den Matratzen, also entweder für eine Latexmatratze, eine Federkernmatratze oder eine Visco-Matratze, wobei visko-elastische Matratzen schon deutlich weniger verkauft werden als Latex- und Federkernprodukte. Andere Matratzen wie Luftkernmatratzen, Futonmatratzen oder reine Naturmatratzen wie beispielsweise Roßhaarmatratzen gelten als Exoten unter den Matratzen.
Luftkernmatratzen
Dass sich eine nähere Beschäftigung mit diesen Matratzentypen lohnt, wissen die wenigsten. Luftkernmatratzen funktionieren im Prinzip wie Federkernmatratzen, nur dass der Kern nicht aus Federn besteht, sondern aus einer Art Luftblase, deren Härte sich durch Zuführen oder Ablassen von Luft sehr genau an die persönlichen Schlafbedürfnisse anpassen kann. Ein Nachteil der Luftkernmatratze ist allerdings die geringe Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit. Schläfer, die viel schwitzen, sollten lieber zu anderen Matratzen greifen.
Futonmatratzen
Als Futonmatratzen werden gerne sehr dünne Matratzen bezeichnet, die wie eine dickere Decke auf dem Boden liegen. Für Schläfer, die ungern zu weich schlafen, könnte eine Futonmatratze durchaus eine sinnvolle Alternative sein. Spielen Sie mit dem Gedanken, sich eine Futonmatratze zu kaufen, sollten Sie beachten, dass die Isolierfähigkeit einer solch dünnen Matratze gegenüber kalten Böden nur gering ist.
Naturmatratzen
Reine Naturmatratzen bestehen zum Beispiel aus Roßhaar, Kokosfasern oder Seegras. Das große Plus solcher Matratzen liegt im völligen Verzicht auf künstliche Bestandteile. Aufgrund eines differenzierten Schichtaufbaus lassen sich auch bei diesem Typ unterschiedliche Härtegrade verwirklichen. Der große Nachteil einer reinen Naturmatratze ist die Neigung zur Kuhlenbildung. Auch sind sie anfälliger für Milben als herkömmliche Matratzen.