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Wie sorgt man für angenehmen Schlaf?

geschrieben am 04.03.2011 von

Nicht nur eine vernünftige Matratze verantwortet angenehmen Schlaf. Die Basis im Bett ist die Unterfederung, auch das passende Lattenrost hat also einen wesentlichen Einfluss auf die Schlafqualität - wie eine große Studie von Lattoflex, einer Marke der Thomas GmbH + Co. Sitz- und Liegemöbel KG, einem Spezialisten für ergonomische Bettsysteme und Hersteller des ersten Holzlattenrostes der Welt (1956), zeigte. Das Holzlattenrost ist immer noch bei 90% der Deutschen im Einsatz, nach heutigen Erkenntnissen kann ein Lattenrost aus Holz aber die Wibelsäule nicht mehr ausreichend entlasten.

Im Rahmen der Studie wurden rund 80.000 Menschen in Österreich und Deutschland auf Ihr Schlafverhalten befragt - insbesondere auch zu morgendlichen Beschwerden. Dabei zeigete sich, dass nur 2% der Befragten mit ihrem Schlaf voll und ganz zufrieden sind, der größte Teil der Personen hat morgens - alterunabhängig - nach dem Schlaf Rückenschmerzen: Der Grund für die Rückenschmerzen wird dabei meist in der Matratze, egal ob Latexmatratze oder Federkernmatratze, viel weniger aber in der Qualität der Unterfederung der Matratze gesehen.

Der Befragung folgte ein Test, bei dem 265 Teilnehmern der Befragungsstudie, angeboten wurde, für 4 Wochen eine Unterfederung von Lattoflex auszuprobieren, die in jeder Liegeposition eine optimale Anpassung an den Schlafenden bietet. Die Matratzen selbst wurde nicht gewechselt. In der anschließenden Befragung nach 4 Wochen, war der Großteil der Befragten beschwerdefrei. Die "Schlaf gut"-Studie von Lattflex wurde von November 2009 bis Sommer 2010 in Deutschland und Österreich in Kooperation mit Professor Zulley, Präsident der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf, und Professor Schmitt, Vorstandsvorsitzender des "Forums Gesunder Rücken – besser leben e. V.", durchgeführt.

Es gibt aber noch ganz andere Gründe, die für die Schlafqualität verantwortlich sind: Nach einer Studie der Univerität in Pennsylvania/Philadelphia sind auch die das Einkommen und die Bildung von Menschen dafür verantwortlich, wie gut man durch die Nacht kommt. Menschen mit hohem Bildungsstandard und ausreichendem finanziellen Polster schlafen der Studie nach besser: 26% der Befragten in der Gruppe mit einem Jahreseinkommen von bis zu 10.000 US-Dollar schliefen unruhig, in der Gruppe der Befragten mit einem Einkommen von über 75.000 Dollar klagten nur 8% über Schlafprobleme. Glück hat, wer zusätzlich zum hohen Einkommen auch noch eine gute Ausbildung genossen hat: Studienabsolventen erzielten deutlich bessere Ergebnisse als Schulabrecher. Man einen wird das Ergebnis nicht verblüffen, hängen doch das Wohlgefühl und die Sorgen über die Zukunft und damit die "innere Ruhe" eng zusammen. Insgesamt nahmen an der Studie 159 856 Befragte teil, Hauptautor der Studie ist Michael Gendner.

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